Die Stadtwerke Judenburg AG setzen auf ENIO-Backend für den Betrieb ihrer Ladeinfrastruktur
Die Elektromobilität wächst dynamisch – und mit ihr steigen die Anforderungen an die Betreiber der Ladeinfrastruktur. Gefragt sind leistungsfähige Systeme, transparente Abrechnung, flexible Tarifmodelle und wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle.
Mit der Stadtwerke Judenburg AG entscheidet sich ein weiteres österreichisches Stadtwerk für das Backend von ENIO – und stellt damit die Weichen für eine zukunftssichere und skalierbare Weiterentwicklung im Bereich Elektromobilität.
Erfolgreicher Start der Zusammenarbeit
Bereits heute betreibet die Stadtwerke Judenburg AG mehrere Hypercharger in Kombination mit der eichrechtskonformen ENIO Payment Station. Diese Lösung ermöglicht:
- rechtssichere Abwicklung aller Ladevorgänge
- komfortables Bezahlen direkt am Standort
- transparente und nachvollziehbare Abrechnung
- ein kundenfreundliches Nutzererlebnis
Besonders effizient: Eine Payment Station kann mehrere Ladepunkte an einem Standort bedienen. Das reduziert Investitionskosten und erhöht gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit.
Roaming ohne Intransparenz
Ein zentraler Mehrwert ist das umfangreiche ENIO Roaming-Netzwerk. Kundinnen und Kunden erhalten Zugang zu tausenden Ladepunkten in Österreich und Europa – mit klarer und nachvollziehbarer Preisstruktur.
Für die Betreiber bedeutet das:
- Maximale Interoperabilität
- Nutzung mit praktisch jeder gängigen Ladekarte und damit maximale Zugänglichkeit
- Keine versteckten Zusatzkosten
- Attraktivität für nationale und internationale E-Mobilisten
Gerade die transparente Preisgestaltung im Roaming-Bereich schafft Vertrauen – ein entscheidender Faktor im Wettbewerb.
Flexible Tarifgestaltung als wirtschaftlicher Hebel
Über das ENIO-Backend können variable Tarife standort-, nutzergruppen- oder zeitabhängig definiert werden. Damit lassen sich:
- wirtschaftlich optimierte Preismodelle umsetzen
- Auslastungen gezielt steuern
- unterschiedliche Kundensegmente differenziert bedienen
Zusätzlich setzt die Stadtwerke Judenburg AG bei der variablen Preisgestaltung bewusst auf die eichrechtszertifizierte ENIO Payment Station. Kundinnen und Kunden können dadurch direkt vor Ort laden – ohne zusätzliche Roaminggebühren. Dieses Angebot wurde in den vergangenen Monaten stark genutzt.
Zusätzliche Erlöse durch die THG-Quote
Ein weiterer wirtschaftlicher Vorteil entsteht durch die Abwicklung der THG-Quote über ENIO. In diesem Jahr profitieren die Betreibervon einer Vergütung von über 9 Cent pro geladener Kilowattstunde. ENIO übernimmt dabei die vollständige administrative Abwicklung im Namen der Stadtwerke Judenburg AG.
Damit wird jeder Ladevorgang nicht nur zum Zusatzservice für die Kundinnen und Kunden, sondern auch zu einer zusätzlichen, planbaren Einnahmequelle für den Betreiber.
Grundlage für neue Geschäftsmodelle
Das ENIO-Backend bietet nicht nur operative Effizienz, sondern strategische Erweiterungsmöglichkeiten. Ladeparks können gezielt auf hohe Deckungsbeiträge optimiert werden. Darüber hinaus eröffnet die Plattform neue Anwendungsfelder:
- Privater Wohnbau
Individuelle Tarife für Eigentümerinnen, Eigentümer und Mieterinnen mit automatisierter Abrechnung. - Business Parks
Differenzierte Tarifmodelle für Unternehmen, Mitarbeitende und externe Nutzergruppen. - Sub-CPO-Modelle für umliegende Gemeinden
Einfache Integration weiterer Gemeinden als Sub-Betreiber unter dem Dach der Infrastrukturbetreiber.
So entwickeln sich Stadtwerke vom reinen Infrastrukturbetreiber zum regionalen Mobilitätsplattformanbieter.
Schlanke Organisation, starke IT-Integration
Das Team der Stadtwerke Judenburg AG ist bewusst schlank aufgestellt. Umso wichtiger ist ein Partner, der operative Aufgaben effizient übernimmt.
ENIO integriert ausverhandelte Sonderkonditionen direkt ins Backend. Das reduziert administrativen Aufwand erheblich und schafft interne Freiräume bei den Stadtwerken.
Über die API-basierte IT-Integration können Mitarbeitende detaillierte Auswertungen individuell erstellen. Aktuell arbeiten beide Partner an einer direkten Einbindung in das neue Kundenportal der Stadtwerke Judenburg AG. Kundinnen und Kunden werden künftig:
- Ladevorgänge im Stadtwerke-Portal einsehen
- Abrechnungen transparent nachvollziehen
- Eigene Ladekarten beantragen
Die technische Basis bildet eine moderne Microservices-Architektur mit skalierbaren API-Services – Voraussetzung für schlanke Prozesse und zukünftige Erweiterungen.
Modell mit Signalwirkung für andere Stadtwerke
Die Partnerschaft zwischen der Stadtwerke Judenburg AG und ENIO zeigt, dass auch Betreiber mit begrenzten personellen Ressourcen ein hochattraktives und wirtschaftlich starkes Ladeinfrastruktur-Portfolio aufbauen können.
Ohne großen internen Verwaltungsapparat entsteht:
- unternehmerische Unabhängigkeit
- neue Erlösquellen
- stärkere Kundenbindung
- strategische Flexibilität gegenüber Landesenergieversorgern
Ein Modell mit Signalwirkung für kommunale Infrastrukturbetreiber in ganz Österreich.
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Herr Gilbert Ulrich, Leiter des Energiehandels der Stadtwerke Judenburg AG, beschreibt die Zusammenarbeit so: „Mit ENIO haben wir einen Partner gefunden, der unsere Anforderungen an eine moderne, wirtschaftliche und zukunftssichere Ladeinfrastruktur voll erfüllt. Besonders überzeugt hat uns die Kombination aus technischer Stabilität, flexibler Tarifgestaltung und umfassendem Service. Sowohl von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch von unseren Kundinnen und Kunden erhalten wir durchwegs sehr positives Feedback. Die Abwicklung ist transparent, das System läuft zuverlässig und die Integration in unsere bestehenden Prozesse funktioniert reibungslos. Für uns war es entscheidend, eine Lösung zu wählen, langfristig mit unseren Anforderungen mitwächst. Mit ENIO sehen wir uns hier bestens aufgestellt.“ |
Fazit
Mit ENIO als Backend-Partner sichert sich die Stadtwerke Judenburg AG eine leistungsfähige, flexible und wirtschaftlich skalierbare Lösung für den Betrieb ihrer Ladeinfrastruktur.
Transparente Preisgestaltung, starkes Roaming, variable Tarifmodelle, THG-Abwicklung, umfassende Serviceleistungen und vollständige IT-Integration bilden die Grundlage für nachhaltiges Wachstum im Bereich Elektromobilität.
Ein klares Bekenntnis zu Innovation, Wirtschaftlichkeit und regionaler Zukunftssicherung!


