ENIO übernimmt den Betrieb der E Ladestationen der ziwa Parks
Die ziwa Group zählt seit rund 30 Jahren zu den etablierten Entwicklern und Betreibern von Gewerbeimmobilien in Österreich. Im Mittelpunkt stehen die zehn ziwa Parks in Niederösterreich, die Nahversorgung, Einkauf, Gastronomie und moderne Infrastruktur an gut erreichbaren Standorten verbinden. Das Familienunternehmen konzentriert sich auf Facility Management, Asset Management und Centermanagement der eigenen Fachmarktzentren.
Künftig übernimmt ENIO den Betrieb aller E Ladestationen der ziwa Parks. ENIO stellt dafür unter anderem das Backend, Roaming, Kreditkartenzahlung, Monitoring und die technische Betriebsführung bereit. Damit wird die Ladeinfrastruktur der ziwa Parks technisch, operativ und nutzerorientiert weiter professionalisiert.
Für Besucherinnen und Besucher entsteht ein besonders alltagstaugliches Angebot: einkaufen, Erledigungen machen, kurz verweilen und währenddessen das Elektroauto schnell laden.
Warum Fachmarktzentren ideale Standorte für E Ladestationen sind
Fachmarktzentren eignen sich besonders gut für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur. Besucherinnen und Besucher verbringen dort meist ausreichend Zeit, um während des Einkaufs einen relevanten Ladevorgang durchzuführen. Das Laden erfolgt parallel zum ohnehin geplanten Aufenthalt und verursacht dadurch keine zusätzliche Wartezeit.
Die ziwa Parks greifen diesen Gedanken mit dem Prinzip „Shoppingzeit ist Ladezeit“ auf. Wer im Fachmarktzentrum einkauft, kann die Parkzeit sinnvoll nutzen und fährt anschließend mit mehr Reichweite weiter.
Für Handelsstandorte wird Ladeinfrastruktur damit zu einem wichtigen Standortfaktor. Neben Parkplätzen, guter Erreichbarkeit und attraktiven Mietern wird auch die Möglichkeit zum schnellen Laden immer relevanter. Besonders für E Autofahrerinnen und E Autofahrer erhöhen moderne Schnellladestationen die Attraktivität eines Standorts deutlich.
PV-Strom macht Ladeinfrastruktur wirtschaftlich attraktiver
Ein zentraler Vorteil der ziwa Parks liegt in der großflächigen Nutzung von Photovoltaik auf den Dächern der Fachmarktzentren. ziwa produziert Sonnenstrom direkt dort, wo er gebraucht wird: an den eigenen Handelsstandorten, nahe an Shops, Parkflächen und Ladepunkten.
Für die Ladeinfrastruktur ist das ein wichtiger wirtschaftlicher Hebel. Der lokal produzierte PV Strom kann direkt für die Fastcharger genutzt werden. Dadurch wird grüner Strom nicht nur erzeugt, sondern unmittelbar in ein konkretes Mobilitätsangebot übersetzt.
Das kann auch Vorteile für Kundinnen und Kunden schaffen. Wenn Strom am Standort günstig produziert wird, können adhoc Ladetarife attraktiver gestaltet werden. Günstige Ladepreise erhöhen die Nutzung der Ladeinfrastruktur, machen die ziwa Parks für E Autofahrerinnen und E Autofahrer relevanter und stärken gleichzeitig die Frequenz an den Standorten.
Gerade Fachmarktzentren bieten dafür ideale Voraussetzungen: große Dachflächen, viele Parkplätze, hohe Tagesfrequenz und einen natürlichen Ladebedarf während des Einkaufs.
ziwa Energie GmbH bündelt Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und Energiegemeinschaft
ziwa betrachtet Energie nicht nur als Ergänzung zur Immobilie, sondern als eigenen strategischen Geschäftsbereich. Deshalb wurden zentrale Energiethemen in der ziwa Energie GmbH gebündelt.
Dazu zählen Photovoltaik, Ladeinfrastruktur, Energiegemeinschaften und energienahe Standortbewirtschaftung. Die ziwa Parks entwickeln sich damit von reinen Handelsstandorten zu dezentralen Energie und Mobilitätsstandorten.
Überschüssiger PV Strom wird nicht nur über die E Ladeinfrastruktur vermarktet. Zusätzlich nutzt ziwa mit der eigenen Bürgerenergiegemeinschaft ziwa nova ein weiteres Modell, um grünen Strom sinnvoll einzusetzen. Dadurch kann der erzeugte Strom auch Shop Partnern und Gewerbekunden österreichweit zur Verfügung gestellt werden. Informationen zur Bürgergemeinschaft finden Sie hier.
Für ziwa entsteht ein integriertes Energiemodell: Strom wird auf den eigenen Dachflächen produziert, für den Betrieb der Standorte genutzt, über Ladeinfrastruktur an E Autofahrerinnen und E Autofahrer verkauft und zusätzlich über die Energiegemeinschaft verfügbar gemacht. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit der PV Anlagen und stärkt die Rolle der ziwa Group im Bereich nachhaltiger Energieversorgung.
Warum ziwa auf Fastcharger mit mindestens 120 kW setzt
Die ziwa Parks setzen bewusst auf leistungsstarke Schnellladetechnologie. Der Grund liegt im typischen Nutzungsverhalten an Fachmarktzentren. Viele Besucherinnen und Besucher bleiben nicht mehrere Stunden am Standort, sondern erledigen gezielt Einkäufe, besuchen einzelne Shops oder machen eine kurze Pause.
Deshalb setzt ziwa auf Fastcharger mit mindestens 120 kW Ladeleistung. Diese ermöglichen auch bei kurzer Verweildauer einen spürbaren Reichweitengewinn. Während AC Ladepunkte vor allem für lange Standzeiten geeignet sind, passen Schnelllader besser zum Besuchsverhalten in Fachmarktzentren.
Mit einer Ladeleistung von 120 kW findet ziwa genau die richtige Balance zwischen Investitionskosten, Ladegeschwindigkeit und wirtschaftlichem Ertrag: Die Ladepunkte sind leistungsstark genug für kurze, attraktive Ladevorgänge, bleiben aber gleichzeitig in einem effizienten Kosten Nutzen Verhältnis für den Standortbetreiber.
Autobahnnahe Standorte erhöhen den Nutzen von Schnellladeinfrastruktur
Besonders stark ist dieses Modell an autobahnnahen Standorten. Fachmarktzentren in der Nähe wichtiger Verkehrsachsen verbinden regionale Nahversorgung mit Durchreiseverkehr. Dadurch sprechen sie zwei Zielgruppen gleichzeitig an: Menschen aus der Umgebung und E Autofahrerinnen und E Autofahrer auf längeren Strecken.
Gerade auf der Durchreise ist Ladeleistung entscheidend. Ein kurzer Stopp muss ausreichen, um genügend Reichweite für die Weiterfahrt zu laden. Fastcharger mit mindestens 120 kW erfüllen diese Erwartung.
Für Nutzerinnen und Nutzer entsteht ein klarer Mehrwert. Statt an einem reinen Ladepunkt zu warten, können sie die Ladezeit sinnvoll nutzen: für Einkauf, Kaffee, WC Pause oder kurze Erledigungen. Für ziwa erhöhen moderne Schnellladestationen die Standortattraktivität, stärken die Frequenz und positionieren die ziwa Parks als zukunftsfähige Mobilitätsstandorte, auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten.
Vorteile von ENIO für Nutzerinnen und NutzerMit ENIO erhält die Ladeinfrastruktur der ziwa Parks einen spezialisierten Partner für den professionellen Betrieb von E Ladestationen. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das vor allem: Laden soll einfach, zuverlässig und möglichst barrierearm funktionieren. Ein besonderer Vorteil von ENIO ist das große Roamingnetzwerk. Dadurch können Besucher der ziwa Parks mit allen gängigen Ladekarten laden und sind nicht auf eine einzelne App oder einen einzelnen Anbieter angewiesen. Das ist für öffentliche Standorte besonders wichtig, weil dort unterschiedliche Nutzergruppen zusammenkommen: regionale Stammkunden, Pendler und Geschäftsreisende. Zusätzlich bietet Adhoc Laden einen wirtschaftlichen Vorteil für Endkunden. Im Vergleich zum Laden über Roamingkarten kann der Endkundenpreis deutlich attraktiver gestaltet werden, weil die Marge des jeweiligen Kartenbetreibers entfällt. ziwa kann dadurch den Ladepreis stärker selbst steuern und günstigen PV Strom direkter an Kundinnen und Kunden weitergeben. Besonders an autobahnnahen Fachmarktzentren ist das ein zentraler Vorteil, weil viele Ladevorgänge spontan erfolgen. |
Vorteile von ENIO für ziwa als BetreiberFür ziwa entsteht durch ENIO nicht nur ein besseres Kundenerlebnis, sondern auch mehr Transparenz im laufenden Betrieb. Gerade bei mehreren Standorten ist ein zuverlässiges Backend entscheidend. Ladepunkte müssen verfügbar sein, korrekt abgerechnet werden, unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten unterstützen und transparent überwacht werden können. Über das ENIO Backend erhält ziwa Sichtbarkeit über Umsätze, Ladevorgänge und Nutzungsdaten. Diese Informationen können standortübergreifend ausgewertet werden. Dadurch erkennt ziwa, welche Standorte stark genutzt werden, zu welchen Zeiten die Nachfrage steigt und welche Ladepunkte besonders relevant sind. Diese Daten schaffen eine Grundlage für operative Entscheidungen und langfristige Investitionen auf Basis KI-basierter Prognosen. ziwa kann Trends schneller erkennen, den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur gezielter planen und die Preisgestaltung datenbasiert weiterentwickeln. Gerade im Zusammenspiel mit günstigem PV Strom, Fastchargern, Energiegemeinschaft, Roaming, Adhoc-Zahlung und hoher Standortfrequenz wird das Backend zu einem strategischen Steuerungsinstrument. |
Julia Klingelmüller, Eigentümerin und Geschäftsführerin der ziwa Group
„Mit den ziwa Parks verfolgen wir seit jeher das Ziel, Handelsstandorte zu schaffen, die für Besucherinnen und Besucher einfach erreichbar, praktisch nutzbar und langfristig zukunftsfähig sind. Elektromobilität ist für uns dabei ein logischer nächster Schritt. Unsere großflächigen PV Anlagen, die eigene Energiegemeinschaft und die leistungsstarken Fastcharger ermöglichen es uns, nachhaltige Energie direkt am Standort sinnvoll einzusetzen.
Mit ENIO haben wir einen Partner, der nicht nur den technischen Betrieb der Ladeinfrastruktur übernimmt, sondern uns auch die notwendige Transparenz für die Weiterentwicklung unserer Standorte gibt. Durch das Backend sehen wir, wie die Ladepunkte genutzt werden, welche Standorte besonders stark nachgefragt sind und wie sich Ladeverhalten und Umsätze entwickeln. Auf dieser Basis können wir den weiteren Ausbau gezielt planen und unsere Angebote laufend an die Bedürfnisse unserer Besucherinnen und Besucher anpassen.
Besonders wichtig ist uns, dass Laden möglichst einfach funktioniert. Durch das große Roamingnetzwerk von ENIO können Kundinnen und Kunden mit allen gängigen Ladekarten laden. Zusätzlich schafft die Kreditkartenlösung einen unkomplizierten Zugang für alle, die spontan oder auf der Durchreise bei einem ziwa Park halten. So verbinden wir Einkauf, Mobilität und nachhaltige Energie zu einem Angebot, das echten Mehrwert für unsere Standorte und unsere Besucherinnen und Besucher schafft. Damit sind wir für den geplanten Ausbau der E Ladeinfrastruktur an unseren Standorten bestens gerüstet.“
Thomas Dieringer, Investor bei ENIO
„Die Partnerschaft zwischen ziwa und ENIO beruht auf gegenseitigem Vertrauen und einem gemeinsamen Verständnis davon, wie moderne Ladeinfrastruktur funktionieren muss: zuverlässig im Betrieb, einfach für die Nutzerinnen und Nutzer, wirtschaftlich sinnvoll und gleichzeitig effizient für den Standortbetreiber.
Die ziwa Parks bringen dafür ideale Voraussetzungen mit. Sie verfügen über stark frequentierte Fachmarktzentren, großflächige PV Anlagen, eine klare Energiestrategie und Standorte, die für Elektromobilität besonders relevant sind. ENIO ergänzt dieses Modell mit der technischen Plattform, dem Roamingnetzwerk, der Kreditkartenlösung, der Transparenz im Backend und einem zentralen Support Modell, das für einen professionellen und skalierbaren Betrieb notwendig ist.
Für uns ist diese Zusammenarbeit ein starkes Beispiel dafür, wie Ladeinfrastruktur, erneuerbare Energie und Handelsstandorte sinnvoll zusammengeführt werden können. Entscheidend ist dabei nicht nur die Technologie, sondern vor allem die gemeinsame langfristige Ausrichtung. Genau dieses Vertrauen macht die Partnerschaft zwischen ziwa und ENIO so wertvoll.“
Fazit:
ziwa Parks werden zu modernen Energie und Mobilitätsstandorten
Die Kooperation zwischen ENIO und der ziwa Group zeigt, wie sich Fachmarktzentren weiterentwickeln. Sie sind nicht mehr nur Orte des Einkaufs, sondern werden zu Knotenpunkten für Versorgung, Energie und Mobilität.
Die Kombination aus PV Anlagen, günstigem Strom vom Standort, eigener Energiegemeinschaft, Fastchargern mit mindestens 120 kW, großem Roamingnetzwerk, Kreditkartenzahlung und professionellem Betrieb durch ENIO macht die ziwa Parks zu attraktiven Ladeorten. Zusätzlich erhöht ziwa die Wirtschaftlichkeit der Ladeinfrastruktur über die THG-Quote, die vollkommen automatisiert über ENIO abgerechnet wird. Dadurch entsteht neben dem direkten Ladestromverkauf ein weiterer Ertragsbaustein, der das Betriebsmodell der ziwa Ladeinfrastruktur noch attraktiver macht.
Besucherinnen und Besucher können auch bei kurzer Aufenthaltsdauer Reichweite nachladen und die Ladezeit sinnvoll mit Einkauf oder Erledigungen verbinden. Für ziwa entsteht zusätzlich ein datenbasiertes Betriebsmodell. Durch die Sichtbarkeit von Umsätzen und Ladevorgängen im Backend kann die Ladeinfrastruktur laufend analysiert, optimiert und erweitert werden.
Besonders an autobahnnahen Standorten entsteht dadurch ein zukunftsfähiges Modell: hohe Erreichbarkeit, bestehende Kundenfrequenz, günstiger PV Strom, einfache Bezahlung und leistungsstarke Schnellladeinfrastruktur. So wird aus der Ladepause ein sinnvoll genutzter Aufenthalt und aus dem Fachmarktzentrum ein moderner Standort für nachhaltige Mobilität.
Weitere Informationen zur ziwa Group und den einzelnen Geschäftsbereichen finden Sie hier.

